
Das neue Jahr hat begonnen, und in vielen Betrieben stehen wieder Lohnerhöhungen auf dem Plan. Dabei tauchen oft Fragen auf, die nicht immer richtig eingeschätzt werden. Die häufigste ist: Können wir uns höhere Löhne überhaupt leisten?
Aber ist diese Frage wirklich hilfreich? Oder lenkt sie vielleicht davon ab, wie wichtig die Produktivstunden tatsächlich sind?
Wenn Mitarbeitende mehr Lohn fordern, steht der Verlust von Produktivität im Raum. Lehnt ein Betrieb die Forderung ab, könnten Mitarbeitende kündigen und ihre Produktivzeit geht verloren. In einem Beispielbetrieb mit 10 Mitarbeitenden auf den Baustellen bedeutet der Weggang einer Vollzeitkraft einen Verlust von etwa 10 % der Produktivität.
Die Fixkosten, wie Baustellen- und Geschäftsgemeinkosten, müssen dann auf weniger verkaufbare Stunden verteilt werden. Dadurch steigen die Deckungsbeiträge pro Stunde, was höhere kalkulatorische Verkaufspreise erfordert. Werden die Stundensätze nicht angepasst, geht die fehlende Deckung direkt vom geplanten Gewinn ab.
Eine Preissteigerung wird also ohnehin nötig – egal, ob höhere Löhne gezahlt oder Produktivität durch den Verlust von Mitarbeitenden reduziert wird.
Was ist das kleinere Übel? Darauf gibt es keine einfache, allgemeingültige Antwort. Doch wenn Betriebe beide Szenarien – höhere Löhne oder weniger Produktivzeit – durchrechnen, zeigt sich oft, dass der Verlust von Produktivstunden unterm Strich deutlich teurer ist als ein moderater Lohnanstieg von beispielsweise drei Euro pro Stunde.
Entscheidend ist, die kalkulatorischen Verkaufswerte für verschiedene Szenarien genau zu analysieren. Grobe Schätzungen, wie sich Lohnerhöhungen oder der Verlust von Produktivzeit auswirken, führen oft zu Fehleinschätzungen – und diese enden nicht selten in falschen Entscheidungen.
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Alexander Braun
DATAflor AG
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