Arbeitsgruppe Plankosten mit Kurt Sachs

Sechs GaLaBau-Unternehmen und ihre Zahlen für 2018

Neun Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren im Januar der Einladung zur „Arbeitsgruppe Plankostenrechnung“ nach Göttingen gefolgt und investierten zwei Tage und viel positive Energie, um zusammen mit Seminarleiter Kurt Sachs, Spiro Sachs GmbH, ihre Kalkulationsgrundlagen für das kommende Wirtschaftsjahr 2018 zu erarbeiten. Das große Ziel: Kalkulationszuschläge und -kennzahlen in einer Qualität, die den Unternehmen spürbaren Freiraum verschafft.

"Sie fangen oben an und hören unten auf!"

Die Unternehmen kamen gut vorbereitet zur DATAflor Arbeitsgruppe Plankostenrechnung: Kurt Sachs hatte im Vorfeld an alle eine Anleitung für die Zuarbeit im BUSINESS-Programm versendet. Das wichtigste Werkzeug: die Computerarbeitsplätze im großen DATAflor Seminarraum in Göttingen mit dem BUSINESS-Programmteil Plankosten. Mit bester Laune und eifriger Konzentration machte man sich ans Werk, die unternehmenseigenen Zahlen in die hierfür vorgesehenen Masken zu übertragen. „Das Programm ist ganz einfach“ – startete Kurt Sachs schmunzelnd ins Dateneingabe-Vergnügen: „Sie fangen oben an und hören unten auf. Und wenn Sie keine Ausrufezeichen oder roten Felder sehen, haben Sie alles richtig gemacht!“

Eine Stunde Mensch

Tatsächlich leitet das Modul Schritt für Schritt durch alle relevanten Stationen zur Ermittlung der Zuschläge. Etwa zur Produktivzeit (welche Feiertage gibt es? Welche fallen auf einen Arbeitstag?), die Lohnnebenkosten (Kranken-, Pflege-, Rentenversicherung…), zu den Gerätekosten (Kredite, Miete, Leasing, Versicherungen…) zu den Mitarbeitern (Azubi, Arbeiter, Bauleiter, Geschäftsführer …) und zu allen weiteren Kostenarten, die wichtig sind zur Beantwortung der alles entscheidenden Frage: Wieviel Geld pro Stunde braucht mein Unternehmen zur Deckung aller Fix- und Verwaltungskosten? Oder einfach: Was ist eine Stunde wert? Kurt Sachs: „GaLaBau heißt: man tut nichts ohne die alles entscheidende Größe „EINE STUNDE MENSCH“. Es geht darum, den Menschen auf der Baustelle Zeit zu verschaffen. Mit jedem Nachlass minimieren Sie die Zeit Ihrer Mitarbeiter.“

Wieviel Geld pro Stunde brauche ich zur Deckung meiner Verwaltungskosten?

Am Ende des ersten Tages war das Etappenziel erreicht: Jedes Unternehmen wusste zuverlässig „seine“ Zuschlagssätze und konnte sie in die BUSINESS Vorkalkulation übernehmen. Alle Zahlen führen direkt zur Deckungsbeitragsrechnung. Mit den Kalkulationskennzahlen Soll-DB (Deckung der fixen Gemeinkosten)  und Ziel DB (Soll-DB plus Gewinn) kann jeder im Unternehmen arbeiten und weiß genau, ob, wann und womit er Geld verdient und wie viel produktive Zeit dafür nötig wird oder war. Sachs: Sie haben jetzt einen Kalkulationsansatz, der Ihr Unternehmen abbildet, und eine Struktur, mit der Sie die Zukunft planen können.“

Offene und vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre

Und so lassen sich tags darauf z.B. auch verschiedene Planungs-Szenarien durchspielen. Etwa bei den Fragen: Das Gerät kaufen oder leasen? Oder einen Subunternehmer mit der Leistung beauftragen? Wenn ich einen neuen Mitarbeiter einstelle, wieviel mehr an produktiver Zeit steht mir zur Verfügung? Welche Konsequenzen haben Verzögerungen bei einzelnen Baustellen? Diese und ähnliche Fragen werden meist im Plenum diskutiert, denn die Arbeitsgruppe ist alles andere als Stillarbeit. Die offene und vertrauensvolle Atmosphäre erinnert eher an eine Erfa-Gruppe, denn immer wieder diskutieren die Unternehmer, tauschen Erfahrungen aus und geben sich kollegiale Ratschläge („Sagt mal, Kollegen: wieviel Prozent schlagt Ihr auf Pflanzen?“ „Mein Tipp für Euren Vertrieb: geht immer mit von-bis-Zeiten und von-bis-Preisen zum Kunden.“).

Jetzt ist die beste Zeit!

Das hochmotivierende Schlusswort von Seminarleiter Sachs: „JETZT ist die richtige Zeit, über Investitionen nachzudenken – egal ob Geräte, Gebäude, Mitarbeiter. Es gibt zur Zeit keine rentablere Branche als den GaLaBau!“

„Es ist ein gutes Gefühl, zu wissen was man tut und vor allem auch zu wissen, dass es gut ist, dass man es tut.“

Dirk Dirks, M. Dirks GmbH & Co. KG, Havixbeck

„Das Ziel des Seminars war es für mich, die eigenen Kalkulationskennzahlen kennenzulernen. Ich bin total überrascht, wie wir unseren Unternehmenserfolg selbst steuern können. Das Seminar hat meine Erwartung damit übertroffen. Auch der Austausch mit den Berufskollegen war sehr angenehm. Insgesamt ein tolles Seminar.“

Igor Helmich, Helmich & Helmich GmbH, Oberdorfelden

„Ich nehme schon zum zweiten Mal am Seminar teil. Beim ersten Mal war ich auf die Zahlen fokussiert. Jetzt beim zweiten Mal konnte ich die Informationen entspannter aufnehmen, Zusammenhänge noch besser verstehen und mehr ins Detail gehen.“

Ulrich Schultze, Ulrich Schultze Garten- und Landschaftsbau, Großbeeren

„Sehr wertvoll waren die vielen Zwischentöne und Denkanstöße von Herrn Sachs. Das Seminar hat sich auf jeden Fall gelohnt!“

Michaela Wegerhoff, Ulrich Schultze Garten- und Landschaftsbau, Großbeeren

 „Ich bin Wiederholungstäter. Die Grundlagen der Plankostenrechnung sind ganz wichtig. Auch in einer wirtschaftlich sehr rosigen Zeit für den GaLaBau ist das Bewusstsein für die Kosten und der Produktivzeit von großer Bedeutung. Ich hatte eine tolle Zeit und komme gern wieder.“

Björn Joachim, Aerzener GALA-Bau GmbH, Aerzen

„Das DATAflor BUSINESS Modul Plankosten ist das ideale Werkzeug für GaLaBau Betriebe, ihren Geschäftserfolg und damit ihren Gewinn zu planen: Denn das komplexe und schwierige Thema wird verständlich, transparent, alltagstauglich und gut strukturiert dargestellt. Besonders begeistert sind die Teilnehmer immer davon, wie schnell und einfach man verschiedene Szenarien durchspielen kann.“

Kurt Sachs, Spiro Sachs GmbH, Seminarleiter

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