Arbeitsgruppe Plankosten mit Kurt Sachs

Sechs GaLaBau-Unternehmen und ihre Zahlen für 2017

14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren im November der Einladung zur „Arbeitsgruppe Plankostenrechnung“ nach Göttingen gefolgt und investierten zwei Tage und viel positive Energie, um zusammen mit Seminarleiter Kurt Sachs, Spiro Sachs GmbH, ihre Kalkulationsgrundlagen für das kommende Wirtschaftsjahr 2017 zu erarbeiten. Das große Ziel: Kalkulationszuschläge und -kennzahlen in einer Qualität, die den Unternehmen spürbaren Freiraum verschafft.

"Sie fangen oben an und hören unten auf!"

Die Unternehmen kamen gut vorbereitet zum „Guru der Plankostenrechnung“: Kurt Sachs hatte im Vorfeld an alle eine Anleitung für die Zuarbeit im BUSINESS-Programm versendet. Das wichtigste Werkzeug: die Computerarbeitsplätze im großen DATAflor Seminarraum in Göttingen. Mit bester Laune und eifriger Konzentration machte man sich ans Werk, die unternehmenseigenen Zahlen in die hierfür vorgesehenen Masken zu übertragen. „Das Programm ist ganz einfach“ – startete Kurt Sachs schmunzelnd ins Dateneingabe-Vergnügen: „Sie fangen oben an und hören unten auf. Und wenn Sie keine Ausrufezeichen oder roten Felder sehen, haben Sie alles richtig gemacht!“

Eine Stunde Mensch

Tatsächlich leitet das Modul Schritt für Schritt durch alle relevanten Stationen zur Ermittlung der Zuschläge. Etwa zur Produktivzeit (welche Feiertage gibt es 2017? Welche fallen auf einen Arbeitstag?), die Lohnnebenkosten (Kranken-, Pflege-, Rentenversicherung…), zu den Gerätekosten (Kredite, Miete, Leasing, Versicherungen…) zu den Mitarbeitern (Azubi, Arbeiter, Bauleiter, Geschäftsführer …) und zu allen weiteren Kostenarten, die wichtig sind zur Beantwortung der alles entscheidenden Frage: Wieviel Geld pro Stunde braucht mein Unternehmen zur Deckung aller Fix- und Verwaltungskosten? Oder einfach: Was ist eine Stunde wert? Kurt Sachs: „GaLaBau heißt: man tut nichts ohne die alles entscheidende Größe „EINE STUNDE MENSCH“. Es geht darum, den Menschen auf der Baustelle Zeit zu verschaffen. Mit jedem Nachlass minimieren Sie die Zeit Ihrer Mitarbeiter.“

Wieviel Geld pro Stunde brauche ich zur Deckung meiner Verwaltungskosten?

Am Ende des ersten Tages war das Etappenziel erreicht: Jedes Unternehmen wusste zuverlässig „seine“ Zuschlagssätze und konnte sie in die BUSINESS Vorkalkulation übernehmen. Alle Zahlen führen direkt zur Deckungsbeitragsrechnung. Mit den Größen Soll-DB (der Wert je Produktivstunde, der erwirtschaftet werden muss, um alle Kosten des Unternehmens - fix und variabel - zu decken) und Ziel DB (Soll-DB plus Gewinn) kann der Unternehmer arbeiten und weiß genau, ob, wann und womit er Geld verdient. Sachs: Sie haben jetzt einen Kalkulationsansatz, der Ihr Unternehmen abbildet, und eine Struktur, mit der Sie die Zukunft planen können.“

Offene und vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre

Und so lassen sich tags darauf z.B. auch verschiedene Planungs-Szenarien durchspielen. Etwa bei den Fragen: Das Gerät kaufen oder leasen? Oder einen Subunternehmer mit der Leistung beauftragen? Wenn ich einen neuen Mitarbeiter einstelle, wieviel mehr an produktiver Zeit steht mir zur Verfügung? Welche Konsequenzen haben Verzögerungen bei einzelnen Baustellen? Diese und ähnliche Fragen werden meist im Plenum diskutiert, denn die Arbeitsgruppe ist alles andere als Stillarbeit. Die offene und vertrauensvolle Atmosphäre erinnert eher an eine Erfa-Gruppe, denn immer wieder diskutieren die Unternehmer, tauschen Erfahrungen aus und geben sich kollegiale Ratschläge („Sagt mal, Kollegen: wieviel Prozent schlagt Ihr auf Pflanzen?“ „Mein Tipp für Euren Vertrieb: geht immer mit von-bis-Zeiten und von-bis-Preisen zum Kunden.“)

Der Entwickler des Moduls DATAflor Plankosten ist auch dabei

Ein besonderer Teilnehmer an der Arbeitsgruppe Plankosten ist Gunnar Grote, Leiter des Entwicklungsteams DATAflor Plankosten. Grote zum Schluss der Veranstaltung: „Für mich war es wirklich interessant, das Programm im praktischen Einsatz zu erleben. Jetzt weiß ich: unser Team hat es geschafft, die hohe Komplexität des Themas in eine alltagstaugliche Form zu gießen.“ Die begeisterten Teilnehmer bestätigen Grotes Eindruck.

Jetzt ist die beste Zeit!

Das hochmotivierende Schlusswort von Seminarleiter Sachs: „JETZT ist die richtige Zeit, über Investitionen nachzudenken – egal ob Geräte, Gebäude, Mitarbeiter. Es gibt zur Zeit keine rentablere Branche als den GaLaBau!“

„Wir hatten uns das Modul DATAflor Plankosten viel komplizierter vorgestellt. Tolle Denkanstöße. Das hilft uns bei unserem Ziel, Qualität zu verkaufen.“

Tetje Böger und Lars Hylmar, Tetje Böger Garten- und Landschaftsbau GBR, Aerzen

„Diese Arbeitsweise beflügelt mich, darüber nachzudenken, ob ich Dinge oder Abläufe anders gestalten kann oder soll. Mit diesen Zuschlagsätzen bin ich ja außerdem hervorragend auf Bankgespräche vorbereitet. Ein toller Nebeneffekt.“

Jan Eskildsen, Eskildsen Garten- und Landschaftsbau, Malente

„Ich bin schon zum zweiten Mal dabei. Denn das, was mir Herr Sachs in der ersten Arbeitsgruppe prognostiziert hatte, ist zu 100% eingetroffen.“

Christoph Schelhorn, Ginkgogarten, Coburg

„Ich bin sehr froh, dass DATAflor dieses Programm entwickelt hat. Und es ist endlich einmal jemandem gelungen, mir die Deckungsbeitragsrechnung verständlich rüberzubringen. Jetzt hab‘ ich’s kapiert - Danke, Herr Sachs!.“

Ulrich Schultze, Ulrich Schultze Garten- und Landschaftsbau, Großbeeren

„Am meisten haben mich die letzten zwei Stunden begeistert: wie schnell man verschiedene Szenarien durchspielen kann. Vielen Dank!“

Michaela Wegerhoff, Ulrich Schultze Garten- und Landschaftsbau, Großbeeren

„Jetzt habe ich alles geplant, was ich mir für 2017 vorgenommen habe, und es ist immer noch Luft nach oben. Das ist ein gutes Gefühl..“

Heiko Weseloh, Weseloh Garten- und Landschaftsbau, Vahlde, LDK Rotenburg

„Ich freue mich jetzt richtig darauf, mich im Winter mit einer Tasse Tee vor den Rechner zu setzen und „was-passiert-wenn“ zu spielen.“

Robert Kühn, Kühn Garten- , Landschafts- und Sportplatzbau aus Jessen, LDK Wittenberg

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