Liquidität planen und mahnen

Auch bei besten Aussichten für die Branche Garten- und Landschaftsbau und die eigene Firma gehört die Absicherung von Unternehmensrisiken zu den wichtigsten Aufgaben der Geschäftsführung. Diese Risikovorsorge zahlt sich im Ernstfall aus. Sie gibt Ihnen, Ihrer Familie und Ihren Mitarbeitern Sicherheit und hilft den Fortbestand des Unternehmens langfristig zu sichern.

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In 5 Schritten zu mehr Liquidität im GaLaBau

1. Lassen Sie bei der jährlichen Kostenplanung Sorgfalt walten

Widerstehen Sie der Versuchung, aus Zeitmangel die Planung des alten Jahres weitgehend unverändert zu übernehmen. Auch kleine Veränderungen können sich über die Jahre zu erheblichen Beträgen aufsummieren. In guten Jahren fallen diese Abweichungen kaum auf, aber in schlechten Zeiten werden die Fehlbeträge schmerzhaft höher als erwartet. Gehen Sie daher jedes Jahr alle Posten der BWA einzeln durch und nehmen Sie bei Bedarf die Unterstützung Ihres Steuerberaters oder einer Unternehmensberatung in Anspruch. 

2. Planen Sie Risikoszenarien

Eine aktuelle Kostenplanung ist eine gute Basis für eine solide Finanzplanung. Diese geht jedoch nicht mehr auf, wenn unerwartete Ereignisse eintreten: die Kündigung eines wichtigen Mitarbeiters, eine Klage auf Schadenersatz, eine allgemeine Wirtschaftskrise – auch auf diese Situationen sollten Sie vorbereitet sein. Überlegen Sie, welche ungünstigen Entwicklungen es in Ihrem Unternehmen, in der Branche und in der Gesamtwirtschaft geben könnte und welche Auswirkungen diese auf Ihre Finanzplanung hätten. Welcher zusätzliche Liquiditätsbedarf könnte entstehen und wie könnten Sie diesen decken? 

3. Verwenden Sie eine professionelle Software für die Kostenplanung

Mit einer speziellen Software zur Unternehmenskostenplanung können derartige Hochrechnungen schneller und zuverlässiger erstellt werden als mit einem Tabellenkalkulations-Programm. DATAflor Plankosten führt Sie Schritt für Schritt durch die Erfassung von Kosten und Produktivzeiten. Sobald die Software mit Ihren Unternehmensdaten gefüllt ist, können Sie die Auswirkungen von Produktivzeitverlusten, Umsatzeinbußen und Kostensteigerungen auf Knopfdruck durchspielen.

4. Sichern Sie erkannte Liquiditätsrisiken frühzeitig ab

Je früher und vorausschauender Sie einen erforderlichen Kreditrahmen mit Ihren Banken verhandeln, desto eher wird es Ihnen gelingen, günstige Konditionen zu vereinbaren. Eine professionelle Darstellung Ihrer Kostenplanung schafft zusätzliches Vertrauen in Ihr Krisenmanagement.

5. Etablieren Sie ein effizientes Mahnwesen

Warten Sie nicht auf schlechte Zeiten – dann haben Sie andere Sorgen. Entwickeln Sie jetzt eine Organisationstruktur für regelmäßige Zahlungserinnerungen und scheuen Sie sich nicht, auch von Ihren besten Kunden eine pünktliche Zahlung zu erwarten. In kleinen Firmen brauchen Sie nur eine Textvorlage für Ihre Mahnungen und eine Wiedervorlage zu jeder Rechnung oder zur regelmäßigen Durchsicht der OP-Liste. Ab ca. 10 Mahnungen im Monat lohnt es sich, ein automatisiertes Mahnsystem Ihrer kaufmännischen Software zu nutzen. 
 

Tipp: Wenn Ihnen bei wichtigen Kunden eine Mahnung zu unpersönlich erscheint, können Sie eine Anrufroutine einführen, die auch von einer Bürokraft ausgeführt werden kann. Zum Beispiel: „Guten Tag Frau Rose, ich hoffe, Sie haben viel Freude an Ihrem neuen Garten! Mir ist aufgefallen, dass unsere letzte Rechnung noch nicht bezahlt ist. Das ist bei Ihnen vielleicht untergegangen. Soll ich Ihnen die Rechnung gleich noch mal per E-Mail zusenden?“

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